Wien
Der Atem ist der direkteste Zugang zu Erregung und Lust.
Den Atem in der Sexualität zu nutzen ist nichts Neues. Im Tantra gibt es dafür eine lange Tradition. Und in der klinischen Sexologie ist der Atem einer von vier körperlichen Reglern der Erregung.
Jeder Atemzug wirkt auf dein autonomes Nervensystem zurück, also auf den Teil, den du nicht willentlich steuerst. Beide Zweige davon, Sympathikus und Parasympathikus, sind an sexueller Erregung beteiligt.
Wer den Atem verändert, verändert damit die Bedingungen, unter denen Erregung entstehen kann, sich regulieren lässt und als Lust erlebbar wird.
„Lebenslust und Orgasmuslust sind identisch."Wilhelm Reich, Die Funktion des Orgasmus
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Gregor Schmidinger. Psychologischer Berater, klinischer Sexologe nach Sexocorporel und integrativer Atemtrainer aus Wien.
Ich arbeite hauptberuflich mit Menschen an ihrer Sexualität und daneben seit Jahren mit Atemarbeit. Orgasmic Breathing ist die Stelle, an der beides zusammenkommt.
Nein. Ich erkläre die Technik vor Ort. Wenn du atmen kannst, kannst du mitmachen.
Keine sexuellen Berührungen: weder zwischen Teilnehmenden noch bei dir selbst. Du bleibst angezogen, du liegst auf einer Matte, das ist der ganze Aufbau.
Nüchtern ist Voraussetzung. Die Atemtechnik verändert deinen Zustand deutlich, und das lässt sich mit etwas anderem nicht sinnvoll mischen.
Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie, Schwangerschaft, Glaukom, schwerer Osteoporose oder einer akuten psychiatrischen Belastung. Das heißt nicht automatisch nein, es heißt, wir klären es vorher zu zweit. Schreib mir an office@irrationalspace.at.
Für alle Geschlechter und alle Orientierungen. Einzelne Termine richten sich ausschließlich an queere Männer. Wenn du davon erfahren willst, setz oben das Häkchen.
Das hängt vom jeweiligen Termin ab. Manche laufen im Rahmen einer Veranstaltung, andere als eigener Workshop in Wien. Beides steht in der E-Mail, wenn es soweit ist.